Fuer alle, die den Ultimo nicht lesen koennen. Hier noch mal mein "Tagebuch-Eintrag" fuer die September Ausgabe.
Der indische Massstab
Heute war bei den Schulkindern "Health check". Also Gesundheits-check. Diese medizinischen Untersuchungen werden einmal im Monat durchgefuehrt und eien Krankenschwester kontrolliert Zaehne, Augen, Gewicht und groesse der Kinder.
Wir, meine Mitfreiwillige und ich, sahen eine ganze Weile dabei zu, wie jedes Kind gewogen und gemessen wurde. Alle Kinder machten einen sauberen, gut-genaehrten Eindruck und die Waage bestaetigte, dass keiens der Kinder unterernaehrt war. Jedoch schienen uns die Kinder, alle so zwischen 9-15 Jahren, unnatuerlich gross zu sein. Eine zwoelfjaehrige, die 1,75m gross sein soll? Ein neunjaehriges Maedchen ueber 1,64m? Ich selbst bin laut Pass 1,68 m gross und diese Maedchen waren alle mindestens ein bis zwei koepfe kleiner als ich. Was also war hier passiert? War ich ploetzlich gewachsen? Mit zwanzig Jahren eher unwahrscheinlich. Zum grossen vergnuegen der umstehenden Kinder wurden auch wir gewogen und gemessen. Waehrend unsere Gewicht ohne nennenswerte Reaktion zur Kenntniss genommen wurde, erregt die angezeigte Zahl auf der Messlatte grosses Aufsehen.
1,96 Meter. In Worten einmetersechsundneunzig! Ich, die ich schon auf einen Stuhl kletter muss, um die obersten Faecher unseres Kuechnschrankes zu erreichen. Ich konnte es nicht glauben, dreht mich um, in der festen Erwartung auf der Skala die Zahlen 169 zu sehen und das ganze unter der Kategoerie "klassisches Missverstaendnis" zu verbuchen.
Aber da stand es. Weiss auf schwarz zeigte die Markierung die Ziffern 1 9 6 an. Waren die indischen Zentimeter vielleicht einfach kleiner? Nein, das konnte es auch nicht sein. Die Abstaende der einzelnen Striche schienen, zumindest meinem Augenmass nach, jeweils einem Zentimeter zu entsprechen. Was also war es dann, das uns in diesem Land alle zu Riesen machte? Was schien das Klischee vom "kleinen Inder" ein fuer alle Mal widerlegt zu haben?
Kurze Zeit spaeter hatten wir schliesslich des Raetsels Loesung gefundend. es handelte sich nicht um das grosse Geheimnis der indischen Kultur, keine bislang verborgene Tradition, es handelte sich bloss um die Tuecken einr ausziehbaren Messlatte.
Fazit: Manchmal muss man eben andere Massstaebe setzen.
Es gruesst euch aus der luftigen hoehe von 1,96m eure elli
Samstag, 16. August 2008
Dienstag, 12. August 2008
Jetzt bin ich in Indien
hallo meine lieben daheim-Gebliebenen,
ich bin nun schon den dritten Tag hier und heute war ich das erste Mal einkaufen. Das war vielleicht spannend! Im Prinzip findet man in Semiliguda alles, was wir auch haben, vom computerzubhoer-Laden bis zur Autowerkstatt und nem Lebensmittelgeschaeft. Aber eben alles sehr indisch. Meistens sind es blos kleine Schuppen, die an einer Seite offen sind und diese Schuppen sind dann vollgestopft mit allem, was ihr Besitzter eben so verkauft. Etwas gewoehungsbeduerftig, aber durchaus machbar.
Tja, von Indien kann ich euch vemutlich gar nicht so viel neues berichten, denn komiscerweise sieht es genau so aus, wie man sich das immer vorstellt. Das war vielleciht ein seltsames Gefuehl, in Indien anzukommen und festzustellen, dass es tatsaechlich so aussieht, wie man es von Filmen und von Bildern kennt. Normalerweise ist es ja eher so, dass, wenn man in eine neues Land kommt, amn erst einmal ferststellen muss,d as alles ganz anders aussieht, als erwartet. Nicht so in Indien. ...Bis jetzt zumindest. Es ist halt sehr tropisch, aber nicht uebermaessig warm. Um uns herum siend gruene Huegel zwischen denen Dunstwolken haengen. Alles ist sehr feucht und wie es sich in einer richtigen Regenzeit eben gehoert, regenet es auch sehr viel.
Eine Aufgabe habe ich noch nicht, aber ich hoffe mal, dass sich das morgen aendert, denn eigentlich sollte morgen Stanley der Direktor ankommen, und der hat wohl irgendwie den grossen Plan, was mit uns Freiwilligen anzufangen sei. ...allerdings sollte er seit Montag jeden tag ankommen, aber bis jetzt ist daraus irgendwie noch nichts geworden. Aber zumindest sind die Leute nett und gucken immer mal wieder, ob wir noch leben und ob es uns gut geht.
Was die Arbeit in diesem Projekt angeht, bin ich hier glaube ich schon ganz richtig, hier ist naemlich u.a. ein developement-information-documentationcenter und am Nachbarschreibtisch wird gerade an einem neuen Buch zum Thema "sustainable lifelihood" geabeitet.
So, genug fuer heute und bis bald.
Seid ganz lieb geruesst
eure elli
ich bin nun schon den dritten Tag hier und heute war ich das erste Mal einkaufen. Das war vielleicht spannend! Im Prinzip findet man in Semiliguda alles, was wir auch haben, vom computerzubhoer-Laden bis zur Autowerkstatt und nem Lebensmittelgeschaeft. Aber eben alles sehr indisch. Meistens sind es blos kleine Schuppen, die an einer Seite offen sind und diese Schuppen sind dann vollgestopft mit allem, was ihr Besitzter eben so verkauft. Etwas gewoehungsbeduerftig, aber durchaus machbar.
Tja, von Indien kann ich euch vemutlich gar nicht so viel neues berichten, denn komiscerweise sieht es genau so aus, wie man sich das immer vorstellt. Das war vielleciht ein seltsames Gefuehl, in Indien anzukommen und festzustellen, dass es tatsaechlich so aussieht, wie man es von Filmen und von Bildern kennt. Normalerweise ist es ja eher so, dass, wenn man in eine neues Land kommt, amn erst einmal ferststellen muss,d as alles ganz anders aussieht, als erwartet. Nicht so in Indien. ...Bis jetzt zumindest. Es ist halt sehr tropisch, aber nicht uebermaessig warm. Um uns herum siend gruene Huegel zwischen denen Dunstwolken haengen. Alles ist sehr feucht und wie es sich in einer richtigen Regenzeit eben gehoert, regenet es auch sehr viel.
Eine Aufgabe habe ich noch nicht, aber ich hoffe mal, dass sich das morgen aendert, denn eigentlich sollte morgen Stanley der Direktor ankommen, und der hat wohl irgendwie den grossen Plan, was mit uns Freiwilligen anzufangen sei. ...allerdings sollte er seit Montag jeden tag ankommen, aber bis jetzt ist daraus irgendwie noch nichts geworden. Aber zumindest sind die Leute nett und gucken immer mal wieder, ob wir noch leben und ob es uns gut geht.
Was die Arbeit in diesem Projekt angeht, bin ich hier glaube ich schon ganz richtig, hier ist naemlich u.a. ein developement-information-documentationcenter und am Nachbarschreibtisch wird gerade an einem neuen Buch zum Thema "sustainable lifelihood" geabeitet.
So, genug fuer heute und bis bald.
Seid ganz lieb geruesst
eure elli
Dienstag, 5. August 2008
Guten morgen...oder sollte ich besser sagen: "guten Tag", denn in Indien ist es schon früher Nachmittag.
So langsam wird dieser riesige Subkontinent auch bei uns im Haus immer präsenter. Die extra gekaufte Ikea-Uhr zeigt die indische Uhrzeit an, an den Wänden hängen Plakate von WIDA und überall liegen Abschiedsgeschenke herum. Selbstgebastelte Fotokalender (mit Fotos von mir für meine Eltern, mit Fotos von meinen Freunden für mich), Briefe und Postkarten... und dann natürlich noch die Überreste von unserer gemeinsamen Abschiedsparty (hauptsächlich in From von Essen und Getränken). ;-)
Die Party war aber auch echt toll. Kathrin und ich haben ja zusammen gefeiert und es war super-nette Stimmung und die vergossene Tränenflüssigkeit beschränkte sich auf einige wenige Liter. (ich wusste schon, warum ich eine nicht-Abschiedsparty haben wollte...)
Alles in Allem hat diese Party wieder einmal bestätigt, dass wir einfach die besten und tollsten und allerliebsten Leute als Freunde haben!!!
Ansonsten ist bei mir jetzt das große Abschiednehmen angesagt. Gestern war ich das letzte Mal arbeiten und mein Chef ist ganz rührselig geworden und hat mir zum Abschied eine ganz tolle Kette geschenkt. Dann ist gerade noch die Familie meines Patenonkels hier, so dass ich die auch noch mal sehe, bevor es dann am Freitag losgeht.
so weit so gut, jetzt ist erst mal Frühstücken angesagt, schließlich sind wir noch in Deutschalnd und da gehen die Uhren nun mal anders.
alles Liebe
elli, Svenja :-)
So langsam wird dieser riesige Subkontinent auch bei uns im Haus immer präsenter. Die extra gekaufte Ikea-Uhr zeigt die indische Uhrzeit an, an den Wänden hängen Plakate von WIDA und überall liegen Abschiedsgeschenke herum. Selbstgebastelte Fotokalender (mit Fotos von mir für meine Eltern, mit Fotos von meinen Freunden für mich), Briefe und Postkarten... und dann natürlich noch die Überreste von unserer gemeinsamen Abschiedsparty (hauptsächlich in From von Essen und Getränken). ;-)
Die Party war aber auch echt toll. Kathrin und ich haben ja zusammen gefeiert und es war super-nette Stimmung und die vergossene Tränenflüssigkeit beschränkte sich auf einige wenige Liter. (ich wusste schon, warum ich eine nicht-Abschiedsparty haben wollte...)
Alles in Allem hat diese Party wieder einmal bestätigt, dass wir einfach die besten und tollsten und allerliebsten Leute als Freunde haben!!!
Ansonsten ist bei mir jetzt das große Abschiednehmen angesagt. Gestern war ich das letzte Mal arbeiten und mein Chef ist ganz rührselig geworden und hat mir zum Abschied eine ganz tolle Kette geschenkt. Dann ist gerade noch die Familie meines Patenonkels hier, so dass ich die auch noch mal sehe, bevor es dann am Freitag losgeht.
so weit so gut, jetzt ist erst mal Frühstücken angesagt, schließlich sind wir noch in Deutschalnd und da gehen die Uhren nun mal anders.
alles Liebe
elli, Svenja :-)
Dienstag, 29. Juli 2008
moin, moin
ja...ich gestehe: Ich hatte in letzter Zeit nicht wirklich Lust, neue Einträge zu schreiben. Ich war so viel am Computer, da mussten Emails beantwortet werden, Visumsbestimmungen gegooglet werden..etc. pp. Da konnte ich mich einfach nicht durchringen, auch noch Blogeinträge zu "posten" (oh super, noch ein englisches Wort mehr in unserem Wortschatz^^). Ohnehin sind meine Finger vom vielen Tippen schon ganz verkrampft.
Aber, meine Lieben, heute bin ich wieder da. Auf einem Mini-kurz-Urlaub auf dem Priwall konnte ich mich ein bisschen entspannen und war volle fünf Tage "offline". Herrlich!
Nebenbei habe ich dort auch ein bisschen gearbeitet, habe dabei aber die Erfahrung gemacht, dass arbeiten in der richtigen Dosierung ebenfalls entspannend wirken kann. Die ganze Zeit gar nichts zu tun zu haben, nur rumzugammeln war nämlich wider aller Erwartungen echt ermüdend.
Und immer noch kommen mit schöner Regelmäßigkeit die Anfälle von Panik. Unabhängig von Ort und Zeit, ganz egal, ob beim Geschirr spülen, beim Grillen mit Freunden oder zwischen 100.000 Menschen auf der TraWo, plötzlich kommt dieser Schlag und macht einem bewusst, dass man tatsächlich die nächsten 12 Monate in einem Land verbringt, das nicht nur auf der anderen Seite der Weltkugel liegt, sondern dessen Kultur sich auch so krass von unserer unterscheidet, dass man im Prinzip folgende Formel aufstellen kann: Kulturunterschied "Deutschland / Indien" = 180° + Distanz "Deutschland / Indien" in Kilometern.
Natürlich hat der Besuch unsere zukünftigen Kollegen zeimlich geholfen und ich habe jetzt ein genaueres Bild von dem leben dort und auch von der Arbeit der Organisation und ich muss sagen, dass ich wirklich froh bin, da mitarbeiten zu dürfen. Nichtsdestotrotz weiß man bei einem solchen Abenteuer ja ersteinmal nur, was man zurück lasst und noch nicht, was man dafür bekommt, weshalb der Abschied auch so schwer wird.
Insgesamt glaube ich, dass ich dieses Jahr schlichtweg realistisch betrachte, weshalb ich da auch mit ziemlich gemischten Gefühlen herangehe. Wenn ich glaubte, dass das alles immer nur schön und immer nur einfach werden würde, dann ließe zwar das böse Erwachen nicht lange auf sich warten, aber zumindest im Moment würde es viele erleichtern. Tja, das hat man jetzt davon, in dreizehn Jahren Schule tatsächlich was über die Welt und das Leben gelernt zu haben.
ja...ich gestehe: Ich hatte in letzter Zeit nicht wirklich Lust, neue Einträge zu schreiben. Ich war so viel am Computer, da mussten Emails beantwortet werden, Visumsbestimmungen gegooglet werden..etc. pp. Da konnte ich mich einfach nicht durchringen, auch noch Blogeinträge zu "posten" (oh super, noch ein englisches Wort mehr in unserem Wortschatz^^). Ohnehin sind meine Finger vom vielen Tippen schon ganz verkrampft.
Aber, meine Lieben, heute bin ich wieder da. Auf einem Mini-kurz-Urlaub auf dem Priwall konnte ich mich ein bisschen entspannen und war volle fünf Tage "offline". Herrlich!
Nebenbei habe ich dort auch ein bisschen gearbeitet, habe dabei aber die Erfahrung gemacht, dass arbeiten in der richtigen Dosierung ebenfalls entspannend wirken kann. Die ganze Zeit gar nichts zu tun zu haben, nur rumzugammeln war nämlich wider aller Erwartungen echt ermüdend.
Und immer noch kommen mit schöner Regelmäßigkeit die Anfälle von Panik. Unabhängig von Ort und Zeit, ganz egal, ob beim Geschirr spülen, beim Grillen mit Freunden oder zwischen 100.000 Menschen auf der TraWo, plötzlich kommt dieser Schlag und macht einem bewusst, dass man tatsächlich die nächsten 12 Monate in einem Land verbringt, das nicht nur auf der anderen Seite der Weltkugel liegt, sondern dessen Kultur sich auch so krass von unserer unterscheidet, dass man im Prinzip folgende Formel aufstellen kann: Kulturunterschied "Deutschland / Indien" = 180° + Distanz "Deutschland / Indien" in Kilometern.
Natürlich hat der Besuch unsere zukünftigen Kollegen zeimlich geholfen und ich habe jetzt ein genaueres Bild von dem leben dort und auch von der Arbeit der Organisation und ich muss sagen, dass ich wirklich froh bin, da mitarbeiten zu dürfen. Nichtsdestotrotz weiß man bei einem solchen Abenteuer ja ersteinmal nur, was man zurück lasst und noch nicht, was man dafür bekommt, weshalb der Abschied auch so schwer wird.
Insgesamt glaube ich, dass ich dieses Jahr schlichtweg realistisch betrachte, weshalb ich da auch mit ziemlich gemischten Gefühlen herangehe. Wenn ich glaubte, dass das alles immer nur schön und immer nur einfach werden würde, dann ließe zwar das böse Erwachen nicht lange auf sich warten, aber zumindest im Moment würde es viele erleichtern. Tja, das hat man jetzt davon, in dreizehn Jahren Schule tatsächlich was über die Welt und das Leben gelernt zu haben.
Freitag, 11. Juli 2008
Stress auf indisch
hallo ihr alle,
nur mal eine kurze Meldung: im Moment haben wir grad Besuch von unseren zukünftigen "Kollegen". D.h. zwei Mitarbeiter der indischen Partnerorganisation WIDA sind für ein paar tage bei Miri und mir einquartiert. Dummerweise bedeutet das auch volles Programm, so dass ich mit meinen Gedanken bezüglich Abschied von meinen Voltis, Kulturschock in indien, etc. ein wenig hinterher hinke.
Nächste Woche ist nochmal Seminar angesagt, aber sobald ich Zeit habe, werde ich euch erklären, was das Erkennen von Unhöflichkeit und ein einjähriger Aulandsaufenthalt eigentlich miteinander zu tun haben. (und noch ein paar andere Sachen, die mir zur zeit durch den Kopf gehen, aber für die ich im Moment keine Zeit habe)
alles liebe
elli
nur mal eine kurze Meldung: im Moment haben wir grad Besuch von unseren zukünftigen "Kollegen". D.h. zwei Mitarbeiter der indischen Partnerorganisation WIDA sind für ein paar tage bei Miri und mir einquartiert. Dummerweise bedeutet das auch volles Programm, so dass ich mit meinen Gedanken bezüglich Abschied von meinen Voltis, Kulturschock in indien, etc. ein wenig hinterher hinke.
Nächste Woche ist nochmal Seminar angesagt, aber sobald ich Zeit habe, werde ich euch erklären, was das Erkennen von Unhöflichkeit und ein einjähriger Aulandsaufenthalt eigentlich miteinander zu tun haben. (und noch ein paar andere Sachen, die mir zur zeit durch den Kopf gehen, aber für die ich im Moment keine Zeit habe)
alles liebe
elli
Sonntag, 6. Juli 2008
Jahresfest 2008 Breklum
Dienstag, 1. Juli 2008
Noch 38 Tage
Tja, so siehts aus. Noch ganze 38 Tage in good old Germany...das ist nicht wirklich viel, wenn einem alle fünf Minuten neue Dinge einfallen, die man vor Abreise unbedingt noch tun muss oder will.
Heute haben wir erst mal die Unterlagen für unsere Visa an die Botschaft geschickt, dass war schon irgendwie ein spannender Moment. Eines dieser Dinge, die meinen Aufenthalt plötzlich sehr offiziell und real werden lassen.
Aber davon abgesehen bin ich die meiste Zeit mit viel näher liegenden Dingen beschäftigt: Schuhe kaufen, Schmuck aussuchen, Haare färben... nein, ich habe nicht vor, in Indien einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen, aber auf meinem Abiball, da würde ich dann doch ganz gerne hübsch aussehen. Ist das oberflächlich? Ich glaube nicht!
So, und damit ist auch schon wieder Schluss für heute. Die Haarfarbe hat statt der vorgeschriebenen halben Stunde schon über 45 min gewirkt und so langsam sollte ich mich wirklich auf den Weg zum Waschbecken machen...
gestresste Grüße von einer Schulabgängerin im Schönheitswahn.
Heute haben wir erst mal die Unterlagen für unsere Visa an die Botschaft geschickt, dass war schon irgendwie ein spannender Moment. Eines dieser Dinge, die meinen Aufenthalt plötzlich sehr offiziell und real werden lassen.
Aber davon abgesehen bin ich die meiste Zeit mit viel näher liegenden Dingen beschäftigt: Schuhe kaufen, Schmuck aussuchen, Haare färben... nein, ich habe nicht vor, in Indien einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen, aber auf meinem Abiball, da würde ich dann doch ganz gerne hübsch aussehen. Ist das oberflächlich? Ich glaube nicht!
So, und damit ist auch schon wieder Schluss für heute. Die Haarfarbe hat statt der vorgeschriebenen halben Stunde schon über 45 min gewirkt und so langsam sollte ich mich wirklich auf den Weg zum Waschbecken machen...
gestresste Grüße von einer Schulabgängerin im Schönheitswahn.
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